Unsere Kirche St. Martinus

Eingang

Der Eingang zur Kirche

Das Tor mit dem Relief der aufeinanderstehenden Figuren, gestaltet von dem Hennefer Bildhauer Manfred Saul, symbolisiert das aufeinander angewiesen sein der Menschen. Über dem Portal ist das Malteserkreuz zu sehen welches die Geschichte der Kirche als eine Gründung des Johanniterordens repräsentiert. Betritt man das innere der Kirche hat man folgenden Blick:

Innenraum

Dieses Bild wurde kurz nach einer Hochzeit gemacht. Viele Paare entschließen sich in Burg zu heiraten. Für Fragen zu einer katholischen Hochzeit steht ihnen das Pfarrbüro gerne zur Seite. Wir blicken über die historischen Bänke hinweg auf die Apsis die aus den Tagen Engelbert II. von Berg, oder auch hl. Engelbert von Köln, stammt. Der Altarraum wird von den Fenstern des rheinischen Künstlers Peter Hecker begrenzt.

hl.Johannes Baptista Altarfenster hl.Martinus

Links ist Johannes der Täufer zu sehen und rechts der hl. Martin sie stellen den vergangenen und den gegenwärtigen Pfarrpatron dar.

Das Altarfenster ist eine Interpretierung der Dreifaltigkeit. Gott Vater wird als bergischer Bauer dargestellt, mit ihm ist Christus mit dem Kreuze und der Heilige Geist als Taube zu sehen. In der Mondsichel, in der linken unteren Ecke, kann man einen stilisierten Astronauten erkennen. So hat der Künstler das Zeitgeschehen der Entstehung des Fensters im Jahr 1969 mit einfließen lassen.

Auf dem Altar ist der Reliquienschrein des hl. Engelbert von Köln angebracht, welcher einen Fingerknochen des selbigen beherbergt. Somit ist ein Teil des Leichnams 2002 in seine alte Heimat gekommen. Nach seinem Tod 1225 bei Gevelsberg hatten die Familienmitglieder dem Leichnam die Rückkehr auf die Stammburg untersagt.

Reliquie hl. Engelbert

Die Reliquie des hl. Engelbert von Köln

Wenden wir uns dann nach rechts dann sehen wir über dem Eingang zur Sakristei die Statue des hl. Engelbert. Diese Statue wurde von der Gemeinde im Jahre 2006 angeschafft. Sie stellte in der ursprünglichen Form einen Bischof dar, vom Künstler als Hl.Martin gedacht aber nicht mit den Insignien ausgestattet. Der damalige Gemeindeausschuss und der Kirchenvorstand einigten sich darüber diese Statue zu einer Figur des hl. Engelbert umzuarbeiten. Dieses übernahm dann das Gemeindemitglied, Tischler und Holzkünstler E.Lodorf. So wurde diese Statue dann mit den Insignien des hl. Engelbert versehen und im Rahmen seines Besuches des Erzbischofs Joachim Kardinal Meisner gesegnet und der Gemeinde übergeben.

 

Auf der gegenüberliegenden Wand sind zwei Figuren aufgestellt. Sie stellen den hl. Georg und den Erzengel Gabriel dar. Ihre Entstehungszeit wird mit ca. 1730 angesetzt. Die Figuren stammen aus der Kirche St. Pankratius in Dormagen-Nievenheim. Da die Figuren durch die Burger Gemeinde vor der Vernichtung gerettet wurden, sind sie durch einen Schiedsspruch des erzbischöflichen Generalvikariats der Burger Gemeinde als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt.

GeorgGabriel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Mitte dieser Wand befindet sich der Beichtstuhl, über diesem hängt ein Kruzifix, welches dem 16. Jahrhundert zugesprochen wird.

Kruzifix

 

Wenden wir uns nun dem Eingangsbereich zu, sehen wir die Orgel auf der Chorempore

Orgel

In der rechten Nische ist der Marienaltar zu sehen